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Kirchen, Orgeln und Glocken in Münster
Altstadt - kath. Dominikanerkirche

Die Ott-Orgel der kath. Dominikanerkirche (Universitätskirche) Münster (Salzstraße)

1958 wurde von der Westfälischen Wilhelms Universität eine Orgel bei Paul Ott (Göttingen) in Auftrag gegeben, die im Mittelpunkt der von Rudolf Reuter initierten Konzerte des Musikwissenschaftlichen Seminars stand. Das Instrument fand Aufstellung im großen Hörsaal im Fürstenberghaus (Domplatz), zur Einweihung spielte Helmut Walcha.

Nach dem Wiederaufbau der kriegszerstörten Dominikanerkirche (Salzstraße) wurde die Ott-Orgel 1975 von der Erbauerfirma dorthin übertragen. Der Registerbestand blieb in dem sehr halligen, barocken Zentralbau im Wesentlichen derselbe wie in der trockenen Akustik des Hörsaals. Die Orgel erhielt ein neues Gehäuse, das ehemalige Brustwerk wurde als Rückpositiv gestaltet. 1996 erfolgte einer gründliche Sanierung durch die Firma Kreienbrink (Osnabrück), die die ursprüngliche Klangkonzeption weitgehend unangetastet ließ.

 

 

Disposition

II. Manual Hauptwerk C-f'''
1. Quintade  16'  
2. Prinzipal 8'  
3. Spitzflöte 8'  
4. Oktave 4'  
5. Rohrflöte 4'  
6. Gemshorn 2'  
7. Sesquialtera II  2 2/3' + 1 3/5'  
8. Mixtur VI  1 1/3'  
9. Quintzimbel III 2/3'  
10. Trompete 16'  
11. Trompete 8'  
  Tremulant    
I. Manual Rückpositiv C-f'''
1. Holzgedackt 8'  
2. Prinzipal 4'  
3. Blockflöte 4'  
4. Oktave 2'  
5. Quinte 1 1/3'  
6. Terz 1 3/5'  
7. Oktave 1'  
8. Scharff IV  1'  
9. Rankett 16'  
10. Regal 8'  
  Tremulant    
Pedal C-f'
1. Subbass 16'  
2. Prinzipal 8'  
3. Oktave 4'  
4. Holzflöte 4'  
5. Nachthorn 2'  
6. Mixtur V  2'  
7. Posaune 16'  
8. Trompete 8'  
Nebenregister
1. Manualkoppel I/II    
2. Pedalkoppel I/P    
3. Pedalkoppel II/P    
  Schleifladen    
  Spieltraktur: mechanisch    
  Registertraktur: mechanisch    
       

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